Bei dieser Antenne handelt es sich um eine Entwicklung des Schweizer Funkamateur R. Baumgartner. Der HB9CV-Beam stellt eine vollgespeiste Richtantenne mit 2 Elemente dar, die einen geringen Materialaufwand und wenig Platz beansprucht. Allerdings sollte diese Antenne in starrer Form aus Leichtmetallrohren aufgebaut werden. Das Elektrische Schema des HB9CV-Richtstrahlers zeigt das Bild oben links. Es handelt sich 2 ungleich lange Dipole, die im Abstand von 1/8 Lambda parallel zueinander angeordnet sind. Beide Dipole werden gespeist, sie sind außerdem durch Strahlung miteinander gekoppelt. Bei dem gewählten Abstand von 1/8 Lambda kommt die beste einseitige Richtwirkung zustande, wenn die Elemente so erregt werden, daß die Phasenverschiebung zwischen den Elementen 225° beträgt. Beim HB9CV-Beam stellt man durch Überkreuzen der Phasenleitung eine Phasenverschiebung von 180° her. Die Laufzeit vom Speisepunkt über die 1/8 Lambda lange Verbindungsleitung ergibt eine Zusätzliche Phasenverschiebung von 45°, so daß die geforderte Phasendifferenz der Erregung erreicht wird. |