Faltdipol


 

Aus der Parallelschaltung zweier Halbwellenstücke in geringem gegenseitigem Abstand ist der Faltdipol entstanden. Seine Richtcharakteristik entspricht im wesendlichem der des einfachen gestreckten Dipols. Er unterscheidet sich von diesem vor allem durch eine höhere Eingangsimpendanz, im Vorzugsfall 200-240 Ohm die durch einen Balun oder Koaxumwegleitung auf 50 Ohm transformiert werden können. Auch die relative Bandbreite ist etwas größer.

 


Symmetrierung

Ein einfaches Symmetrierglied, mit gleichzeitiger Transformation 1:4 ist die Halbwellen-Umwegleitung.

Die Koaxialleitung mit dem Wellenwiederstand Zw gabelt sich in 2 Leitungen auf mit dem Wellenwiederstand 2 Zw. Eine der beiden Leitungen ist um Lambda 1/2 länger, als die andere. Da die Halbwellenleitung abgestimmt ist hängt die Wiederstandsumwandlung nicht vom Wellenwiederstand ab. Mit dem angegebenen Wert von von 2 Zw (als geometrischer Mittelwert von Zw und 4 Zw) ergiebt sich die größte Bandbreite.

Das Bild links zeigt eine praktische Ausführung der Halbwellenumwegleitung. Um die geometrische Länge zu erhalten, muß man die elektrische Länge von Lambda 1/2 mit dem Verkürzungsfaktor V (Bei Polyäthylen 0,66 - RG213/RG58) multiplizieren.

Die Messenden sind jeweils die Enden der Abschirmung.