Dipol - Antenne


Das einfachste und gleichzeitig am stärksten verbreitete Resonansgebilde in der Antennentechnik ist der sogenante Halbwellendipol. Er bildet das Grundelement vieler Antennenformen und wird als Bezugsantenne für die vergleichende Kennzeichnung des Antennengewinnes verwendet. Um die Eigenschaften und die Wirkungsweise von Antennen verstehen zu können, muß man sich zuerst mit der Theorie des Halbwellendipols beschäftigen.

Wie schon der Name sagt, hat der Halbwellendipol eine Längenausdehnung, die etwa der halben Wellenlänge (Lambda 1/2) der jeweils verwendeten Frequenz entspricht. In diesen Fall befindet sich der Dipol in Resonanz mit der Wellenlänge (Bild links). Der Ausdruck Dipol bedeutet Zweipol und kennzeichnet, daß der Halbwellenstrahler in seiner geometrischen Mitte aufgetrennt ist. An den dort entstehenden "2 Polen", den Speisepunkten, kann man die Speiseleitung bzw. den Sender oder Empfänger anschließen.