| Bierdosen-Antenne (Koaxialdipol) |
Die Bierdosenantenne ist eine mechanische Variante der Koaxialantenne. Es handelt sich um einen Halbwellendipol mit Rohrförmigen Antennenleitern. Kenzeichnend für diese Antenne ist die sehr zweckmäßige Art der Speisung. Das koaxiale Speisekabel wird in diesem Fall in das untere Viertellwellenrohr eingeschoben und bis zum zentralen Speisepunkt geführt. Der PVC-Außenschutzmantel des Kabels verhindert, daß das Kabel innerhalb des Rohres metalischen Kontakt mit diesem bekommt. Erst am Speisepunkt wird der Kabelaußenleiter freigelegt und mit dem Antennenleiter kontaktsicher verbunden. Den Kabelinnenleiter schließt man am Speisepunkt des oberen Dipolrohres an. Die untere Strahlerhälfte hat bei dieser Antenne eine Doppelfunktion: Sie ist strahlende Dipolhälfte und bildet gleichzeitig zusammen mit dem sie durchlaufenden Abschnit des Koaxialkabels einen Viertelwellensperrtopf. Durch diese Symmertierung werden Mantelwellen auf dem Kabel unterbunden, und es ergibt sich für die meisten Anwendungsfälle eine verkürzte und vereinfachte Leitungsführung des Speisekabels. Man nennt diese Antenne auch Sleeve-Antenne (engl.: Sleeve = Ärmel).
Das Bild rechts zeigt eine Koaxialantenne die aus zwei Weißblech-Bierdosen (0,5 l) gebaut worden ist. Diese Antenne ist für 70 cm geeignet und bei dem OM DG5DBD für Paket-Radio im Betrieb. |